FINGER als Meilenstein

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FINGER als Meilenstein

Kardiovaskuläre Risikofaktoren und die Lebensführung im Generellen sind assoziiert mit dem Risiko an Demenz zu erkranken. Die Beobachtung, dass kardiovaskuläre Risikofaktoren und die Lebensführung im Generellen mit dem Risiko an Demenz zu erkranken assoziiert sind, standen am Ursprung einer 2-jährigen klinischen Interventionsstudie in Finnland.

 

Die sogenannte FINGER Studie (Finnish Geriatric Intervention Study to Prevent Cognitive Impairment and Disability), an der 1260 Menschen in einem Alter zwischen 60 und 77 Jahren teilnahmen, wurde nun im März mit vielversprechenden Ergebnissen in der renommierten Fachzeitschrift The Lancet publiziert.cardio_fit_2

 

Die Ergebnisse belegen eindrucksvoll den Nutzen und die Grenzen von systematischen und standardisierten Trainingsprogrammen als Bestandteil einer sekundären Prävention kognitiver Defizite. Die FINGER Studie bietet ein sinnvolles, differenziertes und vor allem durchführbares Modell zur systematischen Prävention kognitiver Beeinträchtigungen im Alter.

 

In diesem Sinne stellt die FINGER Studie ein Meilenstein in der Prävention und Behandlung von dementiellen Entwicklungen beim alten Menschen dar.

 

Die Studie ist in ihrer Ganzheit nachzulesen unter:

Ngandu, T. et al. (2015). A 2 year multidomain intervention of diet, exercise, cognitive training, and vascular risk monitoring versus control to prevent cognitive decline in at-risk elderly people (FINGER): a randomised controlled trial. The Lancet, 285(9984), p.2255-2263. DOI:10.1016/S0140-6736(15)60461-5 (http://dx.doi.org/10.1016/S0140-6736(15)60461-5)