Normales Gehen bei älteren Menschen

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Normales Gehen bei älteren Menschen

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Das Gehen beim älteren Menschen wird durch 2. Faktoren beeinflusst. Zum einen besteht der Einfluss durch das Alter selbst und den damit verbundenen altersgemäßen Veränderungen. Der zweite Faktor sind pathologische bedingte Einflüsse, wie z. B. Arthritis oder Parkinson-Erkrankung die mit zunehmendem Alter häufiger werden. Die ersten altersbedingten Veränderungen des Gangbildes treten Gewöhnlich im Alter von 60–70 Jahren auf. Typische Parameter die bei der Ganganalyse auffällig werden, sind die Verkürzung der Schrittlänge, die Vergrößerung der Spurbreite sowie die Kadenz. Diese ist zwar variabel, weist aber ebenfalls eine Tendenz zur Verringerung auf. Die Gehgeschwindigkeit nimmt bei fast allen älteren Personen ab. Die Verringerung der Schrittlänge und Vergrößerung der Spurbreite, die beim normalen Gehen ca. 5- 13 cm beträgt, sind als Mechanismen zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes während des Gehens anzusehen.

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Gangzyklus, Schrittlänge, Spurbreite und Kadenz
Als Gangzyklus wird die Phase bezeichnet, die zwischen zwei aufeinander folgenden initialen Bodenkontakten desselben Fußes liegt. Während des Gehens führt das andere Bein den gleichen Bewegungsablauf, jedoch um einen halben Gangzyklus verschoben aus. Der Unterschied zwischen Gangzyklus und Schrittlänge ist, dass letzteres die Distanz zwischen den Kontaktstellen beider Füße angibt. Die Spurbreite gibt die Distanz zwischen den beiden Fersenzentren an. Die Kadenz gibt die Anzahl der Schritte pro Minute an. Die beiden unteren Extremitäten schwingen wie ein Pendel in einer bestimmten Schrittfrequenz entgegengesetzt proportional zu ihrer Länge.

Weiterführende Literatur:
Götz-Neumann, K., Gehen verstehen; Georg Thieme Verlag; (4)2016

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