Der ZithaAktiv Check-up mit einem speziellen Augenmerk auf den Risikofaktor Gebrechlichkeit („Frailty“)

A front view of senior couple jogging in snowy winter nature.

Es ist gewusst, dass in den kommenden Jahren in Europa die Anzahl und der prozentuelle Anteil an Personen, die älter als 65 Jahre sind, steigen werden. Daher ist es wichtig, fragile Personen in dieser Altersgruppe zu identifizieren und präventive Maßnahmen anzubieten, um Risikofaktoren zu minimieren.

Frailty oder Gebrechlichkeit ist ein solcher Risikofaktor der bei älteren Personen auftreten kann und der zu einer Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes dieser Person führt. Gebrechlichkeit kann vor allem funktionelle Einschränkungen mit sich bringen, d.h. dass eine Person aufgrund ihrer Gesundheitsdefizite nicht mehr in der Lage ist, verschiedene Aktivitäten durchzuführen.

In der Gerontologie und der Geriatrie beschreibt der Begriff Frailty oder Gebrechlichkeit die Verringerung funktioneller Ressourcen und eine erhöhte Anfälligkeit für Stressoren. Als gebrechlich werden ältere Personen bezeichnet, die Anzeichen wie Müdigkeit oder geringe Ausdauer, Appetitverlust, Muskelschwäche, eine langsame Gehgeschwindigkeit und Bewegungsarmut aufweisen. Bei fragilem Zustand besteht ein erhöhtes Risiko für Autonomieverlust, der eine Aufnahme in eine Pflegeeinrichtung mit sich bringt.

Im Gegensatz zu chronischen Krankheiten ist Gebrechlichkeit umkehrbar, das heißt es ist wichtig Risikogruppen zu identifizieren, um rechtzeitig intervenieren zu können und irreversible Beeinträchtigungen (wie zum Beispiel Autonomieverlust) verhindern oder abschwächen zu können.

Im Rahmen der ZithaAktiv Check-ups wird abgeklärt, ob bei einer Person Anzeichen von Gebrechlichkeit (d.h. Müdigkeit oder geringe Ausdauer, Appetitverlust, Muskelschwäche, langsame Gehgeschwindigkeit und Bewegungsarmut) erkennbar sind. Unsere Interventionen setzen an dieser Stelle zum Beispiel anhand unseres Mobilitätstrainings MOBILfit und individueller kinésitherapeutischer Behandlung an.

Elisabeth BOURKEL

Psychologue, PhD

 

Quelle:

Sirven, N. (2013). Frailty and Preventing the Loss of Autonomy. A Health Economics Approach.

Questions d’économie de la santé, 184. Retrieved from http://www.irdes.fr/EspaceAnglais/Publications/IrdesPublications/QES184.pdf.