Wie gut ist Sport wirklich bei stabilem Asthma?

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Asthma ist eine chronisch, entzündliche Erkrankung der Atemwege mit dauerhafter Überempfindlichkeit des Bronchialsystems. Ein überempfindliches Bronchialsystem führt zur Verengung der Atemwege, da eine vermehrte Sekretion von Schleim, die Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und die Bildung von Ödemen über eine Vielzahl von Vorfällen die Atemnot fördert. Dies macht sich durch ein Pfeifen und/ oder Luftnot und Übelkeit deutlich.

 

Es gibt unterschiedliche Arten von Asthma wie zum Beispiel, das durch eine Allergie ausgelöste Asthma, das Asthma Bronchiale und auch einer Mischform aus beidem. Die Atemwegserkrankung ist durch Symptome wie einer Atemnot sehr unangenehm für den Betroffenen.

 

Um der Frage, wie gut Sport bei stabilem Asthma ist, auf den Grund zu gehen findet man einige Studien, welche eine Recherche mit bis zu 700 Probanden ergab. Mit den Teilnehmern, die an einem stabilen Asthma seit einem Zeitraum von über 5 Jahren erkrankt waren und bereit für eine physische Testphase waren, wurde unter Begutachtung trainiert.

 

Mehreren Cochrane-Studien zufolge resultiert:

 

Das Training bestand aus Laufen, Walken, Schwimmen, Krafttraining und Fahrradfahren über einen Zeitraum von vier Wochen, zweimal die Woche mindestens 20 Minuten Aktivität. Kein negativer Nebeneffekt konnte festgestellt werden. Die Sauerstoffsättigung, verbesserte sich schon nach vier Wochen signifikant. In manchen Studien konnte auch die Exspiratorische Ventilation (Ausatmungskapazität) optimiert werden.

 

Daraus ist zu interpretieren, dass die Lebensqualität der Probanden um ein Deutliches gestiegen ist.

 

Fazit: kontrollierter Sport führt zu einer klaren Verbesserung der cardiopulmonalen Fitness und der Lebensqualität.

 

Literatur

Chandratilleke et al.(2012): Physical Training for asthma.Cochrane

 

Nadine MIROW

Kinésithérapeute

Coordinatrice ZithaAktiv