ZithaAktiv als Ihr Partner in der Prävention: Die verschiedenen Formen der Prävention

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Im ZithaAktiv-Konzept nimmt die Prävention eine zentrale Rolle ein. Bei der Prävention handelt es sich um ein simples Prinzip: Hier geht es darum, das Auftreten einer Krankheit oder ihre negativen Auswirkungen zu verhindern. „Praevenire“ meint vom Wortsinn her „einer Sache zuvorzukommen“, in diesem Fall einer Krankheit. Das Konzept der Prävention beinhaltet, dass es bestimmte Maßnahmen geben muss, um das Auftreten einer Krankheit zu vermeiden.

Der amerikanische Psychiater Gerald Caplan schlug 1964 vor, zwischen primärer, sekundärer und tertiärer Prävention zu unterscheiden:

  1. Unter primärer Prävention versteht man alle Maßnahmen, die vor dem Auftreten einer Krankheit eingeleitet werden.
  2. Die Sekundärprävention beschreibt die Maßnahmen, die ergriffen werden, um eine Krankheit so früh wie möglich zu erkennen und bei bereits bestehenden Symptomen ein Fortschreiten zu verhindern.
  3. Schließlich bezieht sich die tertiäre Prävention auf eine schon vollständig entwickelte Krankheit und diejenigen Maßnahmen, die schwerwiegende Folgen verhindern sollen; die Tertiärprävention kann somit fast gleichgesetzt werden mit der Rehabilitation.

Bei ZithaAktiv haben alle drei Formen der Prävention ihren Stellenwert. Es liegt jedoch auf der Hand, dass eine klare Differenzierung zwischen den verschiedenen Formen nicht immer möglich ist. Häufig kann nicht genau bestimmt werden, zu welchem Zeitpunkt eine Krankheit entstanden ist; auch im Verlauf einer Krankheit ist es unklar, wann noch von Früherkennung oder Sekundärprävention gesprochen werden kann und ab wann bereits von tertiärer Prävention.

Elisabeth BOURKEL

Psychologue, PhD

 

Quelle:

Faltermaier, Tony (2017). Gesundheitspsychologie. Stuttgart: Kohlhammer.